Semperoper

Das imposante Opernhaus befindet sich wie schon seine beiden Vorgängerbauten auf dem Theaterplatz, einem der schönsten Plätze Deutschlands.

Das erste Opernhaus fiel einem Brand zum Opfer, das zweite königliche Hoftheater nach den Plänen Gottfried Sempers (1803-79) errichtet, wurde durch den Bombenangriff am 13. Februar 1945 zerstört. Erst 1977 wurde der Grundstein für den Wiederaufbau gelegt. Am 13. Februar 1985, dem 40. Jahrestag der Zerstörung, öffnete die Semperoper ihre Pforten mit der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria wieder – diese Oper hatte auch am Tag der Zerstörung auf dem Spielplan gestanden.

Mit seiner prachtvollen Innenausstattung und einer hervorragenden Akustik zählt die Semperoper zu den Spitzenhäusern Europas und bietet 1300 Gästen auf vier Rängen Platz. Neben einem Opern- oder Konzertabend lässt sich die Semperoper auch bei einer der fast täglichen Führungen entdecken. www.semperoper-erleben.de

Während an der Semperoper das Wagner-Jubiläum mit »Tannhäuser« und »Tristan und Isolde« ausklingt, beginnt in der Saison 2013/14 ein neues Festjahr: Der Geburtstag von Richard Strauss jährt sich 2014 zum 150. Mal. Seine Verbindung zu Dresden ist besonders eng: Neun seiner 15 Opern wurden in der Elbmetropole uraufgeführt.
Eine neue Inszenierung von Strauss’ »Elektra« eröffnet im Januar 2014 das Festjahr.

Foto: Benjamin Radestock, RAD UND STOCK